
Donnerstags von 16:00 17:30 Uhr
am 28.3., 11.4., 25.4., 16.5., 6.6., 20.6., 4.7. und 18.7.
... ein Treffpunkt im Lichtblick für Menschen, die Lust haben mit Nadeln, Faden, Wolle, Formen und Farben zu experimentieren, zu stricken, zu häkeln, zu sticken und sich dabei gegenseitig auszuhelfen.
Mittwochs von 16:30 17:30 Uhr
vom 17. April bis 3. Juli '13
Spanisch für Anfänger
Anmeldung im Lichtblick-Café
Kafkas Puppe
Autorenlesung mit Gerd Schneider
Berlin, 1923. Ein kleines Mädchen weint um seine verlorene Puppe. Ein Mann spricht sie an - und behauptet, die Puppe sei auf Reisen gegangen. Von nun an bringt er ihr jeden Tag einen Brief von ihrer Puppe. Dieser Mann ist der schwerkranke Schriftsteller Franz Kafka, und die Begegnung mit dem Mädchen und die Puppenbriefe hat es tatsächlich gegeben.
Gerd Schneider, Jahrgang 1942, arbeitete als Wissenschaftsjournalist und Fachredakteur. Darüber hinaus schreibt er Drehbücher fürs Fernsehen und Hörspiele und ist Verfasser von Sachbüchern und Romanen für Kinder und Jugendliche.
ISBN-13: 978-3401060811, Arena, Preis: 12,95 €
Pole Poppenspäler trifft den Schimmelreiter
Leben und Werk des Dichters und Schriftstellers Theodor Storm
vorgestellt von Renate Naber
Ein Schriftsteller, der "mehr an Geschichten als an Geschichte" interessiert war, so hat ihn sein Kollege und Bewunderer Fontane einmal beschrieben. Und Geschichten erzählen, das konnte Storm, der nach eigenen Aussagen "nur wenig erzogen" wurde. Von Religion und Christentum hörte er in seinem liberalen Elternhaus nicht viel, dafür genoss er eine fundierte Schulbildung. Schon während seines Jura-Studiums begann er mit dem Schreiben. Seine Leidenschaften, auch eine (zunächst) unglückliche Liebe während seiner Ehe, verarbeitete er in Gedichten und Texten. Er hatte das Glück zu seinen Lebzeiten schon geachtet und bekannt zu sein. Seine Brotberufe als Landvogt und Amtsrichter gaben ihm genügend Zeit für seine literarische Arbeit.
Was hat uns Storm heute noch zu sagen? Renate Naber geht in ihrem Vortrag dieser Frage nach und ist überzeugt: Sehr viel. Denn seine Novellen und Gedichte sind mehr als "Gedämpfte Stimmung mit einem Blitz heftiger Leidenschaft"...
Orgel plus Lesung
Am 3. März in diesem Jahr konnte die Brückenschlag-Gemeinde ihren Neubau der Immanuelkirche festlich einweihen und feiern. Vervollständigt wurde der Kirchbau noch durch die Orgel, die seit dem 21. April darin ertönt: Die Freiburger Orgelbauer Späth haben für die "neue Orgel" Teile der Orgel aus der Lukas-Kirche übernommen.
In diesem Festjahr gestaltet das Team von "lesen & lesen lassen" auch eine Lesung in der neuen Kirche. Zusammen bzw. abwechselnd mit Organist Simon Rummel, der an der Orgel improvisieren wird, liest das Team dafür ausgewählte Texte.
Achtung! Geänderter Ort:
Immanuelkirche, Bonhoefferstraße, Köln-Stammheim!!!
Kölns kleine Leute Geschichten und Portäts
Autorenlesung mit Klaus Schmidt
"Kleine Leute" werden in traditionellen Geschichtsbüchern kaum gewürdigt. Man findet sie eher auf Bierdeckeln verewigt als "kölsche Originale" oder als "Aufsteiger", weil sie als Musiker, Sportler oder Politiker bekannt wurden. Der Historiker Klaus Schmidt widmet sich in diesem Buch ihnen allen: So treten Straßenhändler neben Ratsherren, Dirnen neben Patrizier, Arbeiterinnen neben Emporkömmlinge. Der Autor erzählt von Alltag, Arbeit und geselligem Leben der kleinen, der normalen, der einfachen Kölnerinnen und Kölner. Er beschreibt ihre Freuden und Leiden, ihre Widerstandskraft und Lebenslust, ihren Mut und oft unverwüstlichen Humor.
Die 100ste Lesung!
Seit September 2004, immer am dritten Freitag eines jeden Monats, ist "lesen & lesen lassen" Titel und Programm der Literaturreihe im Lichtblick-Café in Stammheim. Quer durch alle literarischen Gattungen, vom Märchen zum Krimi, von der Biographie zur Lyrik, reicht das Programm, das das ehrenamtliche Team teilweise selber ausgearbeitet hat und zum Teil von literarischen Profis und Promis vortragen lässt. Für diese einhundertste Ausgabe haben wir einige besondere Gäste eingeladen, über das Lesen an und für sich, ihre Lieblingsbücher und ihre aktuellen Lesefavoriten zu sprechen und natürlich etwas vorzulesen.
Weihnachten bei Buddenbrooks
Das Team von "lesen & lesen lassen" liest, wie Thomas Mann das Weihnachtsfest bei der berühmten Lübecker Kaufmannsfamilie beschreibt.
Weihnachten in der Mengstraße, bei der Konsulin Buddenbrook. Ein Fest für die ganze Familie, vor allem aber für den kleinen Hanno, der pochenden Herzens "das Nahen der unvergleichlichen Zeit" herbeisehnt. Und während in der Halle die Chorknaben einen glockenreinen A-cappella-Gesang anstimmen, dringt durch die Spalten der noch fest geschlossenen Flügeltür der Tannenduft und "erweckt die Vorstellung der Wunder dort drinnen im Saal".